LEBENSFAKTOR WASSER

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Lebensfaktor Wasser

Menschen sind schon bis zu 90 Tagen ohne Essen ausgekommen, ohne Wasser kann der Mensch jedoch kaum 72 Stunden überstehen, ohne daß er in einen halbbewusstlosen Zustand verfällt. Um gesund zu sein, muss der Körper frei sein von Ablagerungen (Schlacken) anorganischer Mineralstoffe. Anorganische Mineralstoffe aus unserer täglichen Nahrung lagern sich im Körper ab, "verschlacken" Adern, Gelenke, Gehirn und andere lebenswichtige Organe.

WASSER und SAUERSTOFF gehören zu den Hauptkomponenten der Natur, welche erfrischend und belebend wirken. Sie können die Lebensqualität deutlich verbessern. Wasser und Sauerstoff beteiligen sich an allen biologischen und bioenergetischen Körpervorgängen, sie stabilisieren den Sauerstoff-, Wasser- und Energiestatus sowie den Regulationsprozess des Körpers.

Wasserverteilung Wasser als Baustoff Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und -flüssigkeiten (Blut, Verdauungssäfte, Lymphe)

Wasser als Lösungsmittel Durch die Verdauungssäfte werden im Darm die Nähr- und Wirkstoffe aus den Lebensmitteln herausgelöst und können so vom Körper verwertet werden.

Wasser als Transportmittel Wasser transportiert im Blut und in der Lymphe die gelösten Nähr- und Wirkstoffe zu den Zellen. Gleichzeitig werden Abfallprodukte des Stoffwechsels den jeweiligen Ausscheidungsorganen zugeführt.

Wasser als Wärmeregulator An heißen Tagen beginnt der Körper verstärkt, über die Hautoberfläche Wasser zu verdunsten (schwitzen). Dabei wird dem Körper Wärme entzogen. Auf diese Weise entsteht ein kühlender Effekt.

Wasseranteil im Körper

100%          
 90%      
 80% 
80%
   
 70% 
70%
  
 60%  
60%
 
 50%  
50%
 40%  
 30% 
 20% 
 10% 
   
Säugling
1.Tag
Säugling
3Monate
Erwachsener
25 Jahre
Erwachsener 
85 Jahre

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Der prozentuale Wasseranteil im menschlichen Körper ist von Alter und Geschlecht abhängig. Er beträgt bei der Geburt 80%, reduziert sich im Erwachsenenalter auf 60% und schrumpft bei Senioren auf 40% - 50%. Frauen haben dabei immer einen etwas geringeren Wasseranteil, weil sie naturgegeben einen etwas höheren Fettanteil aufweisen.

Die Gesamtkörperflüssigkeit verteilt sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Körperbestandteile. Nur etwa 10% des gesamten Körperwassers entfallen auf die Blutflüssigkeit. d. h. der Mensch verfügt trotz seines hohen Wassergehaltes keineswegs über einen jederzeit abrufbaren Wasservorrat.

Flüssigkeitsbedarf
Der Mensch verliert täglich über Stuhlgang, Haut und Lunge lebensnotwendiges Wasser. Um das Mindestmaß an giftigen Stoffwechselprodukten mit dem Harn ausscheiden zu können, benötigt der Körper jedoch die doppelte Menge Flüssigkeit. Dem steht ein Flüssigkeitsgewinn aus festen Speisen und dem Stoffwechsel von ca. 1 Liter gegenüber. Dennoch bleibt ein knapper Liter Defizit über, der unbedingt durch Getränke ausgeglichen werden muss, da der Körper sonst Schaden nimmt. Gesundheitlich sinnvoll ist es allerdings, mehr als das absolute Minimum an Flüssigkeit aufzunehmen. Empfohlen werden ca. 2 Liter tägliche Flüssigkeitsaufnahme. Die Nieren werden so entlastet, und man hat einen "Flüssigkeitspuffer" für etwaigen Mehrbedarf. Heißes Wetter, Wind, körperliche Aktivitäten oder Fieber treiben den Flüssigkeitsbedarf enorm in die Höhe. Allein trockene Büroluft lässt den Flüssigkeitsbedarf auf das doppelte ansteigen. Je weniger man isst, umso mehr sollte man trinken, weil dem Körper bei einer geringen Nahrungsaufnahme das in den Lebensmitteln enthaltene Wasser fehlt. Ein gesunder Erwachsener kann in 1 Stunde bis zu 1 Liter Wasser ausscheiden, deshalb können Probleme mit einer zu hohen Wasseraufnahme ausgeschlossen werden.

Tabelle
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