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DIE LEBENSNOTWENDIGEN ELEMENTE FÜR ALLES LEBEN ... SAUERSTOFF UND WASSER VEREINIGT IN ENERGIE PLUS |
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GLIEDERUNG DER FELDSTUDIE:
Behandlung des Tinnitus aurium
1. Vorwort
2. Betreuer der Studie
3. Einführung
4. Zitate aus der wissenschaftlichen
Studie Tinnitus und Vertigo
5. Symptome
6. Behandlung
7. Behandlung durch Akupunktur
8. Aufbau der Tinnitus Feldstudie
9. Schlusswort
10. Altersstruktur der Teilnehmer
11. Tinnitus-Belastung
12. Tinnitus im x. Jahr
13. Angaben zu den Tönen
14. Empfindung des Tinnitus
15. Verbesserung des Tinnitus während der Studie
16. Allgemeine Auswertung der Tinnitus-Studie in den einzelnen Gruppen
Vorwort
Auf Anregung verschiedener treuer Kunden von sauerstoffhaltigen Trinkwasser, die von Verbesserungen Ihrer Ohrgeräusche/Tinnitus berichten wurde in Zusammenarbeit mit der Tinnitus-Selbsthilfegruppe Fulda eine Vorstudie erstellt, d.h. verschiedene Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe wurden mit Sauerstoffwasser versorgt und tranken dies regelmäßig. Da auch hier wiederum von Verbesserungen
berichtet wurde, wurde die folgende Feldstudie als Doppelblind-Studie erstellt. Alle Teilnehmer erhielten neutrale Flaschen ohne Etikett, so dass sichergestellt war, dass niemand wusste was er trank. Auch der medizinische
Betreuer dieser Studie war nicht darüber informiert welcher Teilnehmer
welches Wasser bekam. Studienbeginn war der 14.04.1997, Studienende der 26.05.1997.
Betreuer der Studie
Dr. med. Joachim Martiny
Arzt für innere Medizin
Naturheilverfahren
Badearzt
Akupunktur (Dipl. der österreichischen Ärztekammer ÖAK)
Lindenstraße 2, D- 36364 Bad Salzschlirf
Einführung
Der Tinnitus aurium ist
eine Störung, die sich auf die Gehörwahrnehmung konzentriert.
Normalerweise besteht die Hörfunktion darin, dass von außen
kommende Geräusche und Töne durch ein kompliziertes System manifestiert
werden. Folgende Organe spielen bei der Hörwahrnehmung die Hauptrolle:
Die Ohrmuschel, der Gehörgang, das Trommelfell, die Gehörknöchelchen
des Mittelohrs sowie das eigentliche Hörorgan, die Schnecke, in der
feinste Hörfasern in Schwingungen geraten und schließlich das
Geräusch bzw. die Töne über die Hörnerven auf das
Hörzentrum im Gehirn weiterleiten. Dort wird es dann als Ton bzw.
als Geräusch empfunden. Wir hören also nicht allein mit dem
Ohr sondern auch durch bestimmte Reize im Hörzentrum im Gehirn. Dieser
nun im ganzen normale Vorgang weist nun bei sehr vielen Menschen Störungen
auf. D.h. sehr viele Menschen nehmen Geräusche verschiedener Art
wahr, deren Ursachen nicht von außen kommen. Diese Geräusche
bezeichnet man als Ohrensausen, neuerdings als TINNITUS.
Die normale Medizin wird nun bei allen krankhaften Empfindungen immer
nach einer Ursache für diese Empfindungen suchen und zwar meist anatomischer
Art. Man hat diese Auffassung fast bei allen Sinnesorganen sowie im Auge,
den Ohren, der Nase, sowie den Berührungs- und Schmerzempfindungen.
Wir wissen, dass viele äußere Schädigungen solche Ohrgeräusche
hervorrufen können. Hierbei handelt es sich manchmal um toxische
und traumatische Einflüsse. Zu diesen im inneren des Organismus entstehenden
Geräuschen kommt häufig noch eine Herabsetzung des eigentlichen
Hörens, sowohl für die hohen wie auch die tiefen Frequenzen.
Das Wesentliche liegt nun beim Tinnitus darin, dass man in fast allen
Fällen, selbst durch genaue Hörtests keinerlei Veränderungen
an den hörleitenden und empfangenden Organen feststellen kann. Herr
Prof. Bucek, der als HNO-Arzt Mitarbeiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes
für Akupunktur in Wien ist und Spezialist für die Ohrakupunktur,
sehr viele wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt hat, hat
dieses Problem sehr anschaulich in einer wissenschaftlichen Studie „Tinnitus
und Vertigo“ beschrieben. Ich möchte aus dieser Arbeit wie
folgt zitieren:
Zitate aus der wissenschaftlichen Studie Tinnitus und Vertigo
Pathologische Ohrgeräusche“
Subjektiv vom Außenohr, Cerumen, Otitis externa, Gehörgangsekzem,
Fremdkörper im Gehörgang vom Mittelohr-Tube und Otosklerose,
akute und chronische Otitis, vor allem durch lokale Hyperämie, Tuben-Mittelohr-Katarrh,
Tumoren. Vom Innenohr-akustisches Trauma (Schalltrauma, Berufserkrankung
oder Lärmarbeiten).
„Intoxikationen“
Endogene, bei Diabetes, A-Vitaminose, endokrine Störungen
Exogen durch Medikamente oder Umweltgifte wie Schwermetalle, Chemikalien,
wie Anilinderivate, CO, Morbus-Mènière, Infektionen, wie
Labyrinthitis-bakteriell oder Virusinfektionen, Altersschwerhörigkeit,
Gefäß- und Bluterkrankungen, besonders Hochdruck, Arteriosklerose,
kochleare Thrombosen, Embolien, Haermorrhagien und Anämien.
Nervo statoacusticus, Tumoren, Neuritis, Zentral-Epilepsie, Tumoren reflektorisch
durch HWS, Gebissanomalien, Nasenerkrankungen (verlegte Tuben) mit psychogener
Komponente die sehr variiert.
Objektiv durch Gefäßanomalien, arteriovenöse Aneurysmen,
Gefäßstenosen bei Arteriosklerose usw., durch Muskelkrämpfe
im Gaumen, in der tube, in den Mittelohrmuskeln usw., durch Kiefergelenkserkrankungen.
Ohrgeräusche bei Psychosen und Neurosen - dort oft ohne pathologisches
und anatomisches Substrat.
Gibt der Patient an, nicht reine Töne oder Geräusche, sondern
Stimmen, Musik oder z.B. Hundegebell zu hören, so handelt es sich
um akustische Halluzinationen für die nicht der Ohrenarzt sondern
der Psychiater zuständig ist.
Es ist daher nochmals zu betonen, dass eine gute Anamnese möglichst
unter Beziehung eines Otologen, eines Neurologen und eines Internisten
entscheidend ist, weil man dann auch die Relation zwischen dem objektiven
Befund und psychischen Beeinträchtigung viel besser beurteilen kann.
Es stehen daher auch im Lehrbuch der Ohrheilkunde von Zöllner folgende
Sätze: „Ein wesentliches Merkmal der Therapie des Ohrensausens
ist ihre Insuffizienz. Die besten Erfolge sind nicht durch eine bestimmte
Behandlung zu erreichen, sondern durch eine verbesserte Diagnostik. Das
Ziel der Therapie kann in manchen Fällen nicht über die Möglichkeit
hinausgehen, ein nicht kompensiertes Ohrensausen in ein kompensiertes
zu überführen. Therapeutisch wirksam sind Sedativa und Tranquilizer
besonders dann, wenn die psychische Überlagerung stark ist.
Gefäßwirksame Medikamente, vor allem Nikotinsäure, Anti-Hypertonika,
Reserpin, Ergotermin, Vitamine, vor allem die Vitamine A und E (Rovigon,
Vasovitol) manchmal auch bei Vitaminen B (Komplex-Neurobion) sieht man
oft überraschende Erfolge.
Da die Zahl der Patienten mit Tinnitus sowohl im Alter, als auch sonst
sehr stark zugenommen hat, haben sich Selbsthilfegruppen gebildet (Tinnitus-Ligen).
Symptome
Es kommt sowohl zu geräuschartigen
Phänomenen mit hoher Frequenz (zirpen, usw.) als auch tiefer Frequenz
(brummen, usw.).
Bei Tinnitus muss man zwei verschiedene Gruppen unterscheiden:
Einmal den akuten Tinnitus, der plötzlich auftritt und bei dem die
klinische Behandlung, wie Infusion mit durchblutungsfördernden Präparaten
und dergleichen im Vordergrund steht und den chronischen Tinnitus. Letzterer
ist hier vordringlich zu erwähnen, da er an Häufigkeit besonders
hervortritt und meistens über viele Jahre besteht. Dieser Tinnitus
kann die Patienten mehr oder weniger stark belasten.
Behandlung
Wir sehen immer wieder,
dass Patienten unter einem hochgradigen Leistungsdruck stehen und kaum
mit diesen Beschwerden fertig werden, obgleich es sich hier um eine Erkrankung
handelt, die nicht lebensbedrohlich ist. In den meisten Fällen liegt
das große Problem darin, dass, weil, eine Ursache meistens nicht
gefunden werden kann die Behandlung ausgesprochen schwierig ist.
Bei Durchsicht der verschiedenen Therapiearten in den einzelnen, z. T.
dafür eingerichteten Kliniken, sind nur sehr wenig Therapiearten
beschrieben. Da bei vielen Patienten eine ausgesprochen starke psychische
Komponente vorhanden ist, steht die Psycho-Therapie im Vordergrund. Die
Chefärzte vieler Kliniken sind somit auch Psychiater in Kombination
mit Psychologen. In vielen Fällen hat der Tinnitus nicht unbedingt
eine psychische Ursache sondern die psychischen Störungen kommen
durch den Tinnitus. Es ergibt sich dann natürlich daraus, dass die
eigentliche Ursache nicht zu erroieren ist. Aus diesem Grunde werden noch
andere Behandlungsmethoden angeführt, wie Ginko-Präparate, Laser-Bestrahlungen,
hyperbare Sauerstofftherapie, und durch besondere Hörgeräte,
der Versuch das Geräusch zu übertönen, d. h. zu maskieren,
so dass man das Geräusch zwar noch hat, aber nicht so empfindet.
Das Zentrum der Therapie liegt also in der Behandlung, so dass die Empfindung
des Geräusches nicht mehr so stark ist. Allerdings muss man hierbei
sagen, dass man damit eingesteht, dass eine direkte Therapie des Tinnitus
nicht möglich ist und man versuchen muss, den Patienten so zu motivieren,
dass er mit seinen Beschwerden leben kann. Selbstverständlich werden
ergänzend noch andere Therapien durchgeführt, wie Akupunkturen,
Massagen, Bewegungstherapien, Elektro-Therapien, Wärmebehandlungen,
Diätbehandlungen, und dergleichen. Es ist notwendig bei der Behandlung
des eigentlichen Tinnitus, d.h. Besserung der Beschwerden erst einmal
versucht etwaige Ursachen zu erroieren. Dies ist gerade beim chronischem
Tinnitus des öfteren und immer wieder gemacht worden.
Die Behandlung des Tinnitus bei der hier vorliegenden Studie basiert auf
der Kenntnis der traditionellen chinesischen Medizin, der Grundlage der
Akupunktur. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Akupunktur durchgeführt
wird von Ärzten, die diese Methode bis in alle Einzelheiten beherrschen.
Die Basis der hier genannten Therapie-Studie liegt darin, dass der Tinnitus
in den wenigsten Fällen eine organische Ursache erkennen lässt,
sondern als Funktionsstörung gewertet werden muss. Aus der chinesischen
Medizin wissen wir, dass sich bei einem gesunden Menschen sämtliche
Funktionen im Gleichgewicht befinden und sich eine Energie, das QI im
Gleichgewicht befindet, und dass dieses Gleichgewicht beim Tinnitus gestört
ist. Wir finden also beim Tinnitus auf der einen Seite eine Fülle,
auf der anderen Seite eine Leere, und die Behandlung des Tinnitus sollte
die Wiederherstellung dieses Gleichgewichtes beinhalten. Ich selber praktiziere
z.B. die Akupunktur, die ich bei Herrn Professor Bischko, dem Leiter des
Ludwig-Boltzmann-Institutes für Akupunktur in Wien vor über
zwanzig Jahren gelernt habe und mit welchem ich nach wie vor in ständigem
Kontakt stehe.
Der Tinnitus muss, wie viele Erkrankungen auch als Gleichgewichtsstörung
angesehen werden. Diese Vorstellung ist auch die Grundlage aller naturheilkundlichen
Methoden. Wir erleben immer wieder, dass durch diese Behandlungsmethoden
eine einigermaßen gute Besserung der Beschwerden erreicht werden
kann.
Die Behandlungsergebnisse aller bisherigen beschriebenen und durchgeführten
Methoden sind beim Tinnitus ausgesprochen schlecht. Man kann sogar sagen,
dass das Ergebnis fast null ist. Ein Kollege, der behauptet er könne
den Tinnitus heilen macht seinen Patienten etwas vor und erweckt Hoffnungen,
die praktisch nicht erfüllt werden können.
Behandlungdurch Akupunktur
Die hier vorgelegte Studie Behandlung durch AkupunkturDie hier vorgelegte Studie
beruht auf der Wiederherstellung des Gleichgewichts sowohl durch Akupunktur
als auch auf die Gabe von sauerstoffhaltigem Trinkwasser.
Ich möchte als erstes über die Behandlung des Tinnitus mit Akupunktur
aus dem Lehrbuch von Professor Bischko „Einführung in die Akupunktur“
zitieren:
Tinnitus: Er stellt die größte Krux im Bereich der HNO-Krankheiten
dar. Der Prozentsatz dieser Fälle in Praxis und Ambulanz ist sehr
hoch. Die Therapienzeit zahlreich, der Effekt relativ gering. In mehrjähriger
ambulatorischer Tätigkeit in der HNO-Abteilung der Wiener Städtischen
Poliklinik (Vorstand Professor Dr. RE. H. Majer) habe ich eine sehr große
Zahl solcher Fälle behandelt und beobachtet. Es zeigt sich auch bei
der Akupunktur eine im Verhältnis zu ihrer sonstigen Wirksamkeit
sehr herabgesetzte Erfolgsziffer. Jedoch ist sie immer noch deutlich höher
als die mit sonstigen Methoden erzielten Ergebnisse. Hier möchte
ich gleich einflechten, dass gerade die sonst therapieresistenten Fälle
auf Akupunktur besonders ansprechen.
In unsere Studie habe ich nun die Patienten mit folgenden Punkten, die
vier Akupunkturmethoden beinhalten behandelt:
Körperakupunktur: 13 10, G 20, 3 E, 17, 3 E 21, PdM, G 8 als wichtiger
Punkt der Schädelakupunktur (Innenohr-Schwindelzone) sensorielle
Linie und Vertigo-Punkt aus der Ohrakupunktur und schließlich die
Zone Ohr aus der neuen Schädelakupunktur nach Yamamoto (INSA) zusätzlich
noch KS 6 für den Kreislauf, da, wie man in den Untersuchungsergebnissen
sehen kann, fast bei allen Tinnitus-Patienten ausgesprochen niedrige Blutdruck-Werte
gemessen wurden. Die weitere Therapie, mit der wir das Therapieschema
ergänzt haben ist die Behandlung mit sauerstoffangereichertem Trinkwasser.
Der normale Sauerstoffgehalt des Wassers beträgt bei Leitungswasser
ca. 4mg/Liter und bei Quellwasser bis zu 14mg/Liter.
In dem mit medizinisch reinem angereicherten Wasser beträgt der Sauerstoffgehalt
über 40 mg/Liter. Die Patienten mussten einen halben Liter sauerstoffangereichertes
Wasser pro Tag trinken. Selbstverständlich kann man diese Dosis auch
erhöhen. Wie aus vielen anderen Untersuchungen zu sehen ist (z.B.
Prof. Pakdaman bei Krebserkrankungen) wird der Sauerstoff im Wasser vom
Darm und den Darmzotten ins Blut resorbiert, so dass der Sauerstoffgehalt
im Blut erhöht wird. Diese Behandlungsmethode hat gegenüber
den anderen Sauerstoff-Therapien, wie z.B. der Sauerstoff-Mehrschicht-Therapie
nach Prof. v. Ardenne, den großen Vorteil, dass die Patienten auch
jederzeit zu Hause überall dieses mit Sauerstoff angereicherte Wasser
trinken können.
Man hat durch viele Untersuchungen festgestellt, dass sich der Sauerstoffgehalt
im Blut erhöht hat. Wir wissen, dass gerade bei Störungen im
Zentral-Nervensystem, dass ja besonders empfindlich gegen Sauerstoffmangel
ist, eine Sauerstoffzufuhr optimale Ergebnisse zeigt. Ich selber habe
Sauerstoffbehandlungen durchgeführt mit der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie
nach Prof. v. Ardenne, der sehr viele wissenschaftliche Arbeiten darüber
veröffentlicht hat, und auch mit der Sauerstoff-Behandlung mit Ozon
(große Ozon-Eigenblutbehandlung) und damit auch eine erhebliche
Besserung anderer Krankheiten erreicht. Selbstverständlich gibt es
auch noch andere Methoden, die dann allerdings vorwiegend den Kliniken
vorbehalten sind. Bei uns jedoch ohne weiteres machbar wäre die zusätzliche
Gabe von hochwirksamem Ginko, das die Fließfähigkeit des Blutes
verbessert.
Die Studie bezieht sich nun allerdings auf die Wirkung des sauerstoffangereicherten
Wassers und der Akupunktur beim Tinnitus.
Diese Studie hat sechs Wochen gedauert und ich werde hier nun folgende
Ergebnisse beschreiben, die sich nicht nur auf Tinnitus selber beziehen.
Dies erscheint mir besonders wichtig, da das sauerstoffangereicherte Trinkwasser
im allgemeinem bewirkt, dass sich das Allgemeinbefinden der Patienten
sehr verbessert. Das heißt, wir empfehlen das sauerstoffangereicherte
Wasser auch bei vielen anderen Störungen. Wenn nun der Allgemeinzustand
bei durch das Ohrensausen beeinträchtigten Patienten besser wird,
hätten wir einen ähnlichen Effekt wie bei der Psycho-Therapie,
nur hier mit dem Vorteil, dass das sauerstoffangereicherte Trinkwasser
jederzeit und über längere Zeit zur Verfügung steht, was
bei allen anderen Methoden nicht immer der Fall ist.
Das Ziel unserer Therapie besteht also darin, die Behandlung mit sauerstoffangereichertem
Wasser in Kombination mit Akupunktur und dann nur die Gabe von sauerstoffangereichertem
Wasser fortzuführen. Die Akupunktur kann dann in gewissen Abständen
wieder zusätzlich gemacht werden.
Selbstverständlich muss man auch hier sagen, dass eine völlige
Heilung des Tinnitus nicht möglich ist, da ja die Ursache letzten
Endes nicht bekannt ist. Der Vorteil unserer Behandlung liegt darin, dass
zum einem die Ergebnisse recht gut sind und diese Therapie den Patienten
jederzeit zur Verfügung steht. Zum anderen liegt der Preis für
diese Therapie weit unter dem Preis für andere Therapien. Wir wissen,
dass Patienten die z.B. mit Sauerstoff-Überdruck behandelt werden
mit erheblichen Kosten belastet werden, und das diese Therapie als Dauerbehandlung
somit nicht möglich ist.
Hieraus ergibt sich, dass die Behandlung von Tinnitus auf diese Weise
auch ohne weiteres als Langzeitbehandlung durchgeführt werden kann.
Ich bin der festen Überzeugung, dass viele schlechte Ergebnisse der
Tinnitusbehandlung darin liegen, dass die Behandlung über einen zu
kurzen Zeitraum erfolgte und auch zu kostspielig war.
Aufbau der Tinnitus Feldstudie
Die Tinnitus Feldstudie
wurde als Doppelblind-Studie angelegt. Weder der medizinische Betreuer,
noch die Teilnehmer kannten den Inhalt der ihnen zur Verfügung gestellten
Flaschen. Die Teilnehmer wurden willkürlich in drei Gruppen eingeteilt.
1. neutrales Wasser
2. sauerstoffhaltiges Wasser
3. Akupunktur
Die Akupunktur-Gruppe wurde zusätzlich mit sauerstoffhaltigem Trinkwasser
mit mindestens 40 mg/Liter Sauerstoff versorgt. An der Studie nahmen 21
Personen teil, wovon jedoch 2 Personen aus beruflichen Gründen bereits
in der ersten Woche aufgeben mussten.
Das Durchschnittsalter der Männer betrug 51 Jahre bei einem Durchschnittsgewicht
von 80 Kg.
Das Durchschnittsalter der Frauen betrug 47 Jahre bei einem Durchschnittsgewicht
von 66 Kg.
Die Studie lief über einen Zeitraum von 6 Wochen. Alle Teilnehmer
stellten sich vorab zu einem persönlichen Gespräch und Anamnese
bei Herrn Dr. Martiny vor. Über die Dauer der Studie kamen alle Teilnehmer
einmal wöchentlich in die Praxis, die Gruppe 2, zusätzlich zweimal
wöchentlich zur Akupunktur.
Die Trinkmenge wurde den Teilnehmern mit 2 Flaschen á 0,25 l täglich
empfohlen, einige Teilnehmer erhöhten auf 3 Flaschen pro Tag. Alle
Teilnehmer befanden sich während der Feldstudie in Ihrem gewohnten
beruflichen und privaten Umfeld. Empfehlungen zu Lebensumständen
und Ernährung wurden bewusst nicht ausgesprochen ebenso wurde auf
Psycho-Therapien während dieser Zeit verzichtet.
Schlusswort
Wie wichtig Sauerstoff
und Wasser für das menschliche Leben sind, sieht man an der Tatsache,
dass der Mensch zwar vier Wochen ohne Essen, drei Tage ohne Trinken, aber
nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überleben kann.
Sauerstoff Energiewasser besteht hauptsächlich aus dem wichtigsten
Nahrungsmittel: Wasser sowie Sauerstoff und ist daher ernährungsphysiologisch
wertvoll und somit eine wichtige Nahrungsergänzung.
Bedingt durch vielfältige Umwelteinflüsse ist die bewusste Ernährung
in unserer heutigen Zeit wichtiger dann je und kann, wie die vorliegende
Studie zeigt, durchaus unterstützend wirken.
Allgemein kann festgehalten werden, dass sauerstoffhaltiges Wasser sowohl
das allgemeine Wohlbefinden als auch die Regeneration verbessern kann.
Wie die vorliegende Studie zeigt, bringt schon der regelmäßige
Genuss von sauerstoffhaltigem Wasser auch bei Tinnitus Verbesserungen,
die bei zusätzlicher Akupunktur noch gesteigert werden können.
Durch weitergehende Maßnahmen wie z. B. im Rahmen einer Kur geboten
werden könnten, können sicherlich noch weitere Verbesserungen
erzielt werden.
Altersstruktur der Teilnehmer
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Allgemeine Auswertung der Tinnitus-Studie in den einzelnen Gruppen.
Gleiches berichtet Prof. Michael Schoenberg aus München (Rotkeuzkrankenhaus bzw. Luwig-Maximilian-Universität).
Nach einer randomisierten Doppelblindstudie spricht Herr Schoenberg in
einem Vortrag (4/2002, Hotel Forum, München) von einer Erhöhung
des Sauerstoffpartialdruckes im venösen Blut, nach dem Probanden
Sauerstoffwasser getrunken hatten.
In diesem Vortrag, der im Internet nachgehört werden kann, berichtet
Herr Schoenberg von insgesamt 4 von ihm durchgeführten wissenschaftlichen
Studien mit Sauerstoffwasser. Weitere Messungen ergaben durch den Genuss
von Sauerstoff-wasser eine zunächst leichte Zunahme der Sauerstoff-Radikalbildung.
Daraufhin kam es, im Vergleich zu Placebo, zu einer signifikanten Steigerung
der „Antioxidativen Kapazität“. Genaue Zahlen können
zum Zeitpunkt des Druckes dieser Zusammen-fassung nicht genant werden,
die Studien waren bis Ende 2001 noch nicht veröffentlicht.