TINNITUS

Prof. Pakdaman - / - Dr. Walter Ott - / - Dr.med. Eckl - / - Dr.med. Martini - / - J.J. Duncan - / - Andreas Stöß
      IMA - / - Ärztekongress - / - Onkologie - / - Tinnitus - / - Kreislauf - / - Mikroskopie - / - Wirkung

 

Tinnitus GLIEDERUNG DER FELDSTUDIE:
Behandlung des Tinnitus aurium

   1. Vorwort

   2. Betreuer der Studie

   3. Einführung

   4. Zitate aus der wissenschaftlichen Studie Tinnitus und Vertigo

   5. Symptome

   6. Behandlung

   7. Behandlung durch Akupunktur

   8. Aufbau der Tinnitus Feldstudie

   9. Schlusswort

  10. Altersstruktur der Teilnehmer

  11. Tinnitus-Belastung

  12. Tinnitus im x. Jahr

  13. Angaben zu den Tönen

  14. Empfindung des Tinnitus

  15. Verbesserung des Tinnitus während der Studie

  16. Allgemeine Auswertung der Tinnitus-Studie in den einzelnen Gruppen

up Vorwort

Auf Anregung verschiedener treuer Kunden von sauerstoffhaltigen Trinkwasser, die von Verbesserungen Ihrer Ohrgeräusche/Tinnitus berichten wurde in Zusammenarbeit mit der Tinnitus-Selbsthilfegruppe Fulda eine Vorstudie erstellt, d.h. verschiedene Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe wurden mit Sauerstoffwasser versorgt und tranken dies regelmäßig. Da auch hier wiederum von Verbesserungen berichtet wurde, wurde die folgende Feldstudie als Doppelblind-Studie erstellt. Alle Teilnehmer erhielten neutrale Flaschen ohne Etikett, so dass sichergestellt war, dass niemand wusste was er trank. Auch der medizinische Betreuer dieser Studie war nicht darüber informiert welcher Teilnehmer welches Wasser bekam. Studienbeginn war der 14.04.1997, Studienende der 26.05.1997.

up Betreuer der Studie
Dr. med. Joachim Martiny
Arzt für innere Medizin
Naturheilverfahren
Badearzt
Akupunktur (Dipl. der österreichischen Ärztekammer ÖAK)
Lindenstraße 2, D- 36364 Bad Salzschlirf

up Einführung
Der Tinnitus aurium ist eine Störung, die sich auf die Gehörwahrnehmung konzentriert. Normalerweise besteht die Hörfunktion darin, dass von außen kommende Geräusche und Töne durch ein kompliziertes System manifestiert werden. Folgende Organe spielen bei der Hörwahrnehmung die Hauptrolle: Die Ohrmuschel, der Gehörgang, das Trommelfell, die Gehörknöchelchen des Mittelohrs sowie das eigentliche Hörorgan, die Schnecke, in der feinste Hörfasern in Schwingungen geraten und schließlich das Geräusch bzw. die Töne über die Hörnerven auf das Hörzentrum im Gehirn weiterleiten. Dort wird es dann als Ton bzw. als Geräusch empfunden. Wir hören also nicht allein mit dem Ohr sondern auch durch bestimmte Reize im Hörzentrum im Gehirn. Dieser nun im ganzen normale Vorgang weist nun bei sehr vielen Menschen Störungen auf. D.h. sehr viele Menschen nehmen Geräusche verschiedener Art wahr, deren Ursachen nicht von außen kommen. Diese Geräusche bezeichnet man als Ohrensausen, neuerdings als TINNITUS.
Die normale Medizin wird nun bei allen krankhaften Empfindungen immer nach einer Ursache für diese Empfindungen suchen und zwar meist anatomischer Art. Man hat diese Auffassung fast bei allen Sinnesorganen sowie im Auge, den Ohren, der Nase, sowie den Berührungs- und Schmerzempfindungen.
Wir wissen, dass viele äußere Schädigungen solche Ohrgeräusche hervorrufen können. Hierbei handelt es sich manchmal um toxische und traumatische Einflüsse. Zu diesen im inneren des Organismus entstehenden Geräuschen kommt häufig noch eine Herabsetzung des eigentlichen Hörens, sowohl für die hohen wie auch die tiefen Frequenzen.
Das Wesentliche liegt nun beim Tinnitus darin, dass man in fast allen Fällen, selbst durch genaue Hörtests keinerlei Veränderungen an den hörleitenden und empfangenden Organen feststellen kann. Herr Prof. Bucek, der als HNO-Arzt Mitarbeiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Akupunktur in Wien ist und Spezialist für die Ohrakupunktur, sehr viele wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt hat, hat dieses Problem sehr anschaulich in einer wissenschaftlichen Studie „Tinnitus und Vertigo“ beschrieben. Ich möchte aus dieser Arbeit wie folgt zitieren:

up Zitate aus der wissenschaftlichen Studie Tinnitus und Vertigo

Pathologische Ohrgeräusche“ Subjektiv vom Außenohr, Cerumen, Otitis externa, Gehörgangsekzem, Fremdkörper im Gehörgang vom Mittelohr-Tube und Otosklerose, akute und chronische Otitis, vor allem durch lokale Hyperämie, Tuben-Mittelohr-Katarrh, Tumoren. Vom Innenohr-akustisches Trauma (Schalltrauma, Berufserkrankung oder Lärmarbeiten).
„Intoxikationen“
Endogene, bei Diabetes, A-Vitaminose, endokrine Störungen
Exogen durch Medikamente oder Umweltgifte wie Schwermetalle, Chemikalien, wie Anilinderivate, CO, Morbus-Mènière, Infektionen, wie Labyrinthitis-bakteriell oder Virusinfektionen, Altersschwerhörigkeit, Gefäß- und Bluterkrankungen, besonders Hochdruck, Arteriosklerose, kochleare Thrombosen, Embolien, Haermorrhagien und Anämien.
Nervo statoacusticus, Tumoren, Neuritis, Zentral-Epilepsie, Tumoren reflektorisch durch HWS, Gebissanomalien, Nasenerkrankungen (verlegte Tuben) mit psychogener Komponente die sehr variiert.
Objektiv durch Gefäßanomalien, arteriovenöse Aneurysmen, Gefäßstenosen bei Arteriosklerose usw., durch Muskelkrämpfe im Gaumen, in der tube, in den Mittelohrmuskeln usw., durch Kiefergelenkserkrankungen.
Ohrgeräusche bei Psychosen und Neurosen - dort oft ohne pathologisches und anatomisches Substrat.
Gibt der Patient an, nicht reine Töne oder Geräusche, sondern Stimmen, Musik oder z.B. Hundegebell zu hören, so handelt es sich um akustische Halluzinationen für die nicht der Ohrenarzt sondern der Psychiater zuständig ist.
Es ist daher nochmals zu betonen, dass eine gute Anamnese möglichst unter Beziehung eines Otologen, eines Neurologen und eines Internisten entscheidend ist, weil man dann auch die Relation zwischen dem objektiven Befund und psychischen Beeinträchtigung viel besser beurteilen kann. Es stehen daher auch im Lehrbuch der Ohrheilkunde von Zöllner folgende Sätze: „Ein wesentliches Merkmal der Therapie des Ohrensausens ist ihre Insuffizienz. Die besten Erfolge sind nicht durch eine bestimmte Behandlung zu erreichen, sondern durch eine verbesserte Diagnostik. Das Ziel der Therapie kann in manchen Fällen nicht über die Möglichkeit hinausgehen, ein nicht kompensiertes Ohrensausen in ein kompensiertes zu überführen. Therapeutisch wirksam sind Sedativa und Tranquilizer besonders dann, wenn die psychische Überlagerung stark ist.
Gefäßwirksame Medikamente, vor allem Nikotinsäure, Anti-Hypertonika, Reserpin, Ergotermin, Vitamine, vor allem die Vitamine A und E (Rovigon, Vasovitol) manchmal auch bei Vitaminen B (Komplex-Neurobion) sieht man oft überraschende Erfolge.
Da die Zahl der Patienten mit Tinnitus sowohl im Alter, als auch sonst sehr stark zugenommen hat, haben sich Selbsthilfegruppen gebildet (Tinnitus-Ligen).

up Symptome

Es kommt sowohl zu geräuschartigen Phänomenen mit hoher Frequenz (zirpen, usw.) als auch tiefer Frequenz (brummen, usw.).
Bei Tinnitus muss man zwei verschiedene Gruppen unterscheiden:
Einmal den akuten Tinnitus, der plötzlich auftritt und bei dem die klinische Behandlung, wie Infusion mit durchblutungsfördernden Präparaten und dergleichen im Vordergrund steht und den chronischen Tinnitus. Letzterer ist hier vordringlich zu erwähnen, da er an Häufigkeit besonders hervortritt und meistens über viele Jahre besteht. Dieser Tinnitus kann die Patienten mehr oder weniger stark belasten.

up Behandlung

Wir sehen immer wieder, dass Patienten unter einem hochgradigen Leistungsdruck stehen und kaum mit diesen Beschwerden fertig werden, obgleich es sich hier um eine Erkrankung handelt, die nicht lebensbedrohlich ist. In den meisten Fällen liegt das große Problem darin, dass, weil, eine Ursache meistens nicht gefunden werden kann die Behandlung ausgesprochen schwierig ist.
Bei Durchsicht der verschiedenen Therapiearten in den einzelnen, z. T. dafür eingerichteten Kliniken, sind nur sehr wenig Therapiearten beschrieben. Da bei vielen Patienten eine ausgesprochen starke psychische Komponente vorhanden ist, steht die Psycho-Therapie im Vordergrund. Die Chefärzte vieler Kliniken sind somit auch Psychiater in Kombination mit Psychologen. In vielen Fällen hat der Tinnitus nicht unbedingt eine psychische Ursache sondern die psychischen Störungen kommen durch den Tinnitus. Es ergibt sich dann natürlich daraus, dass die eigentliche Ursache nicht zu erroieren ist. Aus diesem Grunde werden noch andere Behandlungsmethoden angeführt, wie Ginko-Präparate, Laser-Bestrahlungen, hyperbare Sauerstofftherapie, und durch besondere Hörgeräte, der Versuch das Geräusch zu übertönen, d. h. zu maskieren, so dass man das Geräusch zwar noch hat, aber nicht so empfindet. Das Zentrum der Therapie liegt also in der Behandlung, so dass die Empfindung des Geräusches nicht mehr so stark ist. Allerdings muss man hierbei sagen, dass man damit eingesteht, dass eine direkte Therapie des Tinnitus nicht möglich ist und man versuchen muss, den Patienten so zu motivieren, dass er mit seinen Beschwerden leben kann. Selbstverständlich werden ergänzend noch andere Therapien durchgeführt, wie Akupunkturen, Massagen, Bewegungstherapien, Elektro-Therapien, Wärmebehandlungen, Diätbehandlungen, und dergleichen. Es ist notwendig bei der Behandlung des eigentlichen Tinnitus, d.h. Besserung der Beschwerden erst einmal versucht etwaige Ursachen zu erroieren. Dies ist gerade beim chronischem Tinnitus des öfteren und immer wieder gemacht worden.
Die Behandlung des Tinnitus bei der hier vorliegenden Studie basiert auf der Kenntnis der traditionellen chinesischen Medizin, der Grundlage der Akupunktur. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Akupunktur durchgeführt wird von Ärzten, die diese Methode bis in alle Einzelheiten beherrschen.
Die Basis der hier genannten Therapie-Studie liegt darin, dass der Tinnitus in den wenigsten Fällen eine organische Ursache erkennen lässt, sondern als Funktionsstörung gewertet werden muss. Aus der chinesischen Medizin wissen wir, dass sich bei einem gesunden Menschen sämtliche Funktionen im Gleichgewicht befinden und sich eine Energie, das QI im Gleichgewicht befindet, und dass dieses Gleichgewicht beim Tinnitus gestört ist. Wir finden also beim Tinnitus auf der einen Seite eine Fülle, auf der anderen Seite eine Leere, und die Behandlung des Tinnitus sollte die Wiederherstellung dieses Gleichgewichtes beinhalten. Ich selber praktiziere z.B. die Akupunktur, die ich bei Herrn Professor Bischko, dem Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Akupunktur in Wien vor über zwanzig Jahren gelernt habe und mit welchem ich nach wie vor in ständigem Kontakt stehe.
Der Tinnitus muss, wie viele Erkrankungen auch als Gleichgewichtsstörung angesehen werden. Diese Vorstellung ist auch die Grundlage aller naturheilkundlichen Methoden. Wir erleben immer wieder, dass durch diese Behandlungsmethoden eine einigermaßen gute Besserung der Beschwerden erreicht werden kann.
Die Behandlungsergebnisse aller bisherigen beschriebenen und durchgeführten Methoden sind beim Tinnitus ausgesprochen schlecht. Man kann sogar sagen, dass das Ergebnis fast null ist. Ein Kollege, der behauptet er könne den Tinnitus heilen macht seinen Patienten etwas vor und erweckt Hoffnungen, die praktisch nicht erfüllt werden können.


up Behandlungdurch Akupunktur

Die hier vorgelegte Studie Behandlung durch AkupunkturDie hier vorgelegte Studie beruht auf der Wiederherstellung des Gleichgewichts sowohl durch Akupunktur als auch auf die Gabe von sauerstoffhaltigem Trinkwasser.
Ich möchte als erstes über die Behandlung des Tinnitus mit Akupunktur aus dem Lehrbuch von Professor Bischko „Einführung in die Akupunktur“ zitieren:
Tinnitus: Er stellt die größte Krux im Bereich der HNO-Krankheiten dar. Der Prozentsatz dieser Fälle in Praxis und Ambulanz ist sehr hoch. Die Therapienzeit zahlreich, der Effekt relativ gering. In mehrjähriger ambulatorischer Tätigkeit in der HNO-Abteilung der Wiener Städtischen Poliklinik (Vorstand Professor Dr. RE. H. Majer) habe ich eine sehr große Zahl solcher Fälle behandelt und beobachtet. Es zeigt sich auch bei der Akupunktur eine im Verhältnis zu ihrer sonstigen Wirksamkeit sehr herabgesetzte Erfolgsziffer. Jedoch ist sie immer noch deutlich höher als die mit sonstigen Methoden erzielten Ergebnisse. Hier möchte ich gleich einflechten, dass gerade die sonst therapieresistenten Fälle auf Akupunktur besonders ansprechen.
In unsere Studie habe ich nun die Patienten mit folgenden Punkten, die vier Akupunkturmethoden beinhalten behandelt:
Körperakupunktur: 13 10, G 20, 3 E, 17, 3 E 21, PdM, G 8 als wichtiger Punkt der Schädelakupunktur (Innenohr-Schwindelzone) sensorielle Linie und Vertigo-Punkt aus der Ohrakupunktur und schließlich die Zone Ohr aus der neuen Schädelakupunktur nach Yamamoto (INSA) zusätzlich noch KS 6 für den Kreislauf, da, wie man in den Untersuchungsergebnissen sehen kann, fast bei allen Tinnitus-Patienten ausgesprochen niedrige Blutdruck-Werte gemessen wurden. Die weitere Therapie, mit der wir das Therapieschema ergänzt haben ist die Behandlung mit sauerstoffangereichertem Trinkwasser.
Der normale Sauerstoffgehalt des Wassers beträgt bei Leitungswasser ca. 4mg/Liter und bei Quellwasser bis zu 14mg/Liter.
In dem mit medizinisch reinem angereicherten Wasser beträgt der Sauerstoffgehalt über 40 mg/Liter. Die Patienten mussten einen halben Liter sauerstoffangereichertes Wasser pro Tag trinken. Selbstverständlich kann man diese Dosis auch erhöhen. Wie aus vielen anderen Untersuchungen zu sehen ist (z.B. Prof. Pakdaman bei Krebserkrankungen) wird der Sauerstoff im Wasser vom Darm und den Darmzotten ins Blut resorbiert, so dass der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht wird. Diese Behandlungsmethode hat gegenüber den anderen Sauerstoff-Therapien, wie z.B. der Sauerstoff-Mehrschicht-Therapie nach Prof. v. Ardenne, den großen Vorteil, dass die Patienten auch jederzeit zu Hause überall dieses mit Sauerstoff angereicherte Wasser trinken können.
Man hat durch viele Untersuchungen festgestellt, dass sich der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht hat. Wir wissen, dass gerade bei Störungen im Zentral-Nervensystem, dass ja besonders empfindlich gegen Sauerstoffmangel ist, eine Sauerstoffzufuhr optimale Ergebnisse zeigt. Ich selber habe Sauerstoffbehandlungen durchgeführt mit der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. v. Ardenne, der sehr viele wissenschaftliche Arbeiten darüber veröffentlicht hat, und auch mit der Sauerstoff-Behandlung mit Ozon (große Ozon-Eigenblutbehandlung) und damit auch eine erhebliche Besserung anderer Krankheiten erreicht. Selbstverständlich gibt es auch noch andere Methoden, die dann allerdings vorwiegend den Kliniken vorbehalten sind. Bei uns jedoch ohne weiteres machbar wäre die zusätzliche Gabe von hochwirksamem Ginko, das die Fließfähigkeit des Blutes verbessert.
Die Studie bezieht sich nun allerdings auf die Wirkung des sauerstoffangereicherten Wassers und der Akupunktur beim Tinnitus.
Diese Studie hat sechs Wochen gedauert und ich werde hier nun folgende Ergebnisse beschreiben, die sich nicht nur auf Tinnitus selber beziehen. Dies erscheint mir besonders wichtig, da das sauerstoffangereicherte Trinkwasser im allgemeinem bewirkt, dass sich das Allgemeinbefinden der Patienten sehr verbessert. Das heißt, wir empfehlen das sauerstoffangereicherte Wasser auch bei vielen anderen Störungen. Wenn nun der Allgemeinzustand bei durch das Ohrensausen beeinträchtigten Patienten besser wird, hätten wir einen ähnlichen Effekt wie bei der Psycho-Therapie, nur hier mit dem Vorteil, dass das sauerstoffangereicherte Trinkwasser jederzeit und über längere Zeit zur Verfügung steht, was bei allen anderen Methoden nicht immer der Fall ist.
Das Ziel unserer Therapie besteht also darin, die Behandlung mit sauerstoffangereichertem Wasser in Kombination mit Akupunktur und dann nur die Gabe von sauerstoffangereichertem Wasser fortzuführen. Die Akupunktur kann dann in gewissen Abständen wieder zusätzlich gemacht werden.
Selbstverständlich muss man auch hier sagen, dass eine völlige Heilung des Tinnitus nicht möglich ist, da ja die Ursache letzten Endes nicht bekannt ist. Der Vorteil unserer Behandlung liegt darin, dass zum einem die Ergebnisse recht gut sind und diese Therapie den Patienten jederzeit zur Verfügung steht. Zum anderen liegt der Preis für diese Therapie weit unter dem Preis für andere Therapien. Wir wissen, dass Patienten die z.B. mit Sauerstoff-Überdruck behandelt werden mit erheblichen Kosten belastet werden, und das diese Therapie als Dauerbehandlung somit nicht möglich ist.
Hieraus ergibt sich, dass die Behandlung von Tinnitus auf diese Weise auch ohne weiteres als Langzeitbehandlung durchgeführt werden kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass viele schlechte Ergebnisse der Tinnitusbehandlung darin liegen, dass die Behandlung über einen zu kurzen Zeitraum erfolgte und auch zu kostspielig war.

up Aufbau der Tinnitus Feldstudie

Die Tinnitus Feldstudie wurde als Doppelblind-Studie angelegt. Weder der medizinische Betreuer, noch die Teilnehmer kannten den Inhalt der ihnen zur Verfügung gestellten Flaschen. Die Teilnehmer wurden willkürlich in drei Gruppen eingeteilt.
1. neutrales Wasser
2. sauerstoffhaltiges Wasser
3. Akupunktur
Die Akupunktur-Gruppe wurde zusätzlich mit sauerstoffhaltigem Trinkwasser mit mindestens 40 mg/Liter Sauerstoff versorgt. An der Studie nahmen 21 Personen teil, wovon jedoch 2 Personen aus beruflichen Gründen bereits in der ersten Woche aufgeben mussten.
Das Durchschnittsalter der Männer betrug 51 Jahre bei einem Durchschnittsgewicht von 80 Kg.
Das Durchschnittsalter der Frauen betrug 47 Jahre bei einem Durchschnittsgewicht von 66 Kg.
Die Studie lief über einen Zeitraum von 6 Wochen. Alle Teilnehmer stellten sich vorab zu einem persönlichen Gespräch und Anamnese bei Herrn Dr. Martiny vor. Über die Dauer der Studie kamen alle Teilnehmer einmal wöchentlich in die Praxis, die Gruppe 2, zusätzlich zweimal wöchentlich zur Akupunktur.
Die Trinkmenge wurde den Teilnehmern mit 2 Flaschen á 0,25 l täglich empfohlen, einige Teilnehmer erhöhten auf 3 Flaschen pro Tag. Alle Teilnehmer befanden sich während der Feldstudie in Ihrem gewohnten beruflichen und privaten Umfeld. Empfehlungen zu Lebensumständen und Ernährung wurden bewusst nicht ausgesprochen ebenso wurde auf Psycho-Therapien während dieser Zeit verzichtet.

up Schlusswort

Wie wichtig Sauerstoff und Wasser für das menschliche Leben sind, sieht man an der Tatsache, dass der Mensch zwar vier Wochen ohne Essen, drei Tage ohne Trinken, aber nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überleben kann.
Sauerstoff Energiewasser besteht hauptsächlich aus dem wichtigsten Nahrungsmittel: Wasser sowie Sauerstoff und ist daher ernährungsphysiologisch wertvoll und somit eine wichtige Nahrungsergänzung.
Bedingt durch vielfältige Umwelteinflüsse ist die bewusste Ernährung in unserer heutigen Zeit wichtiger dann je und kann, wie die vorliegende Studie zeigt, durchaus unterstützend wirken.
Allgemein kann festgehalten werden, dass sauerstoffhaltiges Wasser sowohl das allgemeine Wohlbefinden als auch die Regeneration verbessern kann. Wie die vorliegende Studie zeigt, bringt schon der regelmäßige Genuss von sauerstoffhaltigem Wasser auch bei Tinnitus Verbesserungen, die bei zusätzlicher Akupunktur noch gesteigert werden können. Durch weitergehende Maßnahmen wie z. B. im Rahmen einer Kur geboten werden könnten, können sicherlich noch weitere Verbesserungen erzielt werden.

Altersstruktur der Teilnehmer

up Altersstruktur der Teilnehmer Tabelle
up Tinnitus im x. Jahr Tabelle
up Tinnitus - Belastung Tabelle
up Tinnitus - Empfindungen Tabelle
up Angaben zu den Tönen Tabelle
up Verbesserung des Tinnitus während der Studie Tabelle

up Allgemeine Auswertung der Tinnitus-Studie in den einzelnen Gruppen.

Gleiches berichtet Prof. Michael Schoenberg aus München (Rotkeuzkrankenhaus bzw. Luwig-Maximilian-Universität). Nach einer randomisierten Doppelblindstudie spricht Herr Schoenberg in einem Vortrag (4/2002, Hotel Forum, München) von einer Erhöhung des Sauerstoffpartialdruckes im venösen Blut, nach dem Probanden Sauerstoffwasser getrunken hatten.
In diesem Vortrag, der im Internet nachgehört werden kann, berichtet Herr Schoenberg von insgesamt 4 von ihm durchgeführten wissenschaftlichen Studien mit Sauerstoffwasser. Weitere Messungen ergaben durch den Genuss von Sauerstoff-wasser eine zunächst leichte Zunahme der Sauerstoff-Radikalbildung. Daraufhin kam es, im Vergleich zu Placebo, zu einer signifikanten Steigerung der „Antioxidativen Kapazität“. Genaue Zahlen können zum Zeitpunkt des Druckes dieser Zusammen-fassung nicht genant werden, die Studien waren bis Ende 2001 noch nicht veröffentlicht.

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